Erinnerungen an die „Katze im Sack“

 

 

DAS WAR KÄTZCHEN IM SACK ZWEI

 

Samstag, den 25.April war dank Christine Kraus und Julia Marinic zum zweiten Mal das „Kätzchen im Sack“ angesagt. 126 verkaufte Karten zeugen davon, dass die Seifenblasenshow beim ersten Kätzchen vor einem Jahr die Zielgruppe überzeugt hat – unser Presshaus war voll. Und wer waren die Kater?

Eine Formation aus Mödling namens KBumm! Das sind

Thomas Beham, Vater einer Tochter, Kinder- und Jugend-Coach, Musiker und Pädagoge zusammen mit

Johannes Bohun, Vater vieler Rhythmus-Projekte, Musiker, Pädagoge, Performer, Komponist, STOMP-Mitglied.
“Mit unserem Konzept ermöglichen wir es Kindern und Jugendlichen auf spielerische Weise ganzheitliche Erfahrungen in den kreativen Bereichen Musik und Theater sowie dem Erlebnisbereich Natur zu sammeln,” so die beiden von unserem Ambiente begeisterten Darsteller und sie schafften es tatsächlich, 50 Minuten lang 70 Kinder zwischen 3 und 8 Jahren bei Laune zu halten.
„Loris Liederbaum & die tierische Waldtier-Combo“ hieß das Stück. Loris ist ein wunderschöner Baum und natürlich Lebensraum für eine Vielzahl an liebenswürdigen Waldtieren.  Doch eines Tages erstrahlt Loris Liederbaum nicht mehr wie sonst, weil er besorgt ist: soll er wirklich umgeschnitten werden?! Was passiert dann mit Erika dem Eichhörnchen, oder Rocco dem Frosch? Johannes, Thomas und die tierische Waldtier-Combo begeben sich mit dem jungen Publikum auf den Weg ihren Baum zu retten.
Natürlich war dem Stück ein Happy end sicher, draußen vor dem Presshaus bei wunderschönem Wetter gings noch weiter, zu gut waren die Süßigkeiten und die Popcorn, die Andrea Pretz dankenswerterweise wieder aufgetischt hat.
Kätzchen Nr. 3 folgt am 26.September 26 – so hört man aus gut informierten Quellen!

 

 

 

   

 

Generelle Kurzbeschreibung der Stücke (Dauer: ca. 45 min.)
Die Kinder nehmen aktiv an der Handlung und den Liedern teil und werden zu tatkräftig mithelfenden Reisegefährten der zwei Freunde: so füllen sie z.B. mittels Body Percussion den Tank eines fliegenden Teppichs, tanzen und singen bei den Liedern mit, oder werden ganz plötzlich u.a. zu Pinguinen, Fischen oder Bergspitzen.

Die zwei kongenialen Darsteller und Musiker nehmen die Kinder auf eine so fantastische wie abenteuerliche Reise mit. Interaktive Szenen und mitreißende Songs mit eingängigen Melodien und rockigen Weltmusik-Rhythmen wechseln einander ab. Dabei kommt neben gesprochenem und gesungenem Text ein vielfältiges Instrumentarium zum Einsatz, wie z.B. Gitarre, Body Percussion, Logdrum, Mandoline, Violine oder Xaphoon.

Loris Liederbaum & die tierische Waldtier-Combo

Loris ist ein wunder schöner, großer Baum unter dessen Krone wir uns liebend gerne treffen um Musik zu machen. Darüber hinaus ist er auch Lebensraum für eine Vielzahl an liebenswürdigen Waldtieren.  Doch eines Tages erstrahlt Loris Liederbaum nicht mehr wie sonst, weil er besorgt ist: soll er wirklich umgeschnitten werden?! Was passiert dann mit Erika dem Eichhörnchen, oder Rocco dem Frosch? Johannes, Thomas und die tierische Waldtier-Combo begeben sich mit dem jungen Publikum auf den Weg ihren Baum zu retten.

Dies ist eine bewegende Geschichte mit mitreißendem Liedmaterial. Die Wichtigkeit des Baumes als Lebensraum für Tiere und Menschen wird in kindgerechter Weise dargestellt.


DAS WAR DIE NUMMER SIEBEN

 

Das Angenehme für unser Team ist ja, dass wir bei einer Doppelveranstaltung doch einiges an Arbeit einsparen – die Sessel stehen, die Scheinwerfer und die Tontechnik sind an Ort und Stelle und so geht sich sogar noch eine gemütliche Kaffeepause aus, bevor es wieder losgeht.  Martin Kosch, unsere heutige Katze, ist auch schon da und stimmt sich oben draußen, im „schönsten Backstage-Bereich, den er jemals hatte“, wie er später sagt, auf seinen Auftritt ein. Beim Publikum ist er der große Unbekannte, kaum jemand hat schon von ihm gehört … in kurzen Worten: Martin kommt aus Graz, die Bühne ist sein Beruf und seine Berufung nach einem BWL-Studium und einigen kurzfristigen Jobs wie Ikea-Verkäufer und Eisverkoster. Ein bisschen dauert es heute, bis das Publikum auftaut, doch spätestens nach der Pause folgt eine Wuchtl samt Lachsalven der anderen, Martin läuft zur Hochform auf. Nur schade, dass keine Zeit mehr bleibt für weitere Zauberkunststücke, schließlich ist er ja auch zweifacher Staatsmeister in dieser Disziplin.
Auch die obligaten 10 Minuten nach der Pause bringen eine positive Überraschung: Denn kaum jemand in Paasdorf wusste bis jetzt, dass mit Gabriela Hesz mitten unter uns eine Autorin lebt, die mit ihrer geschliffenen Sprache schon mehrere Romane als E-Books veröffentlicht hat. Der Auszug, den sie an diesem Abend gelesen hat, macht Lust auf mehr – zu finden unter ihrem Namen im Internet. Dass auch dieser Abend wieder Anklang gefunden hat, beweist die Tatsache, dass unsere Herbstkatze am 24.9. durch Voranmeldungen praktisch ausverkauft ist!


DAS WAR DIE NUMMER SECHS

 

 Nach 7 Monaten Pause geht’s wieder los. Das Presshaus sollt ja halbwegs auf Betriebstemperatur sein, trotzdem muss Christian einheizen, was einige Probleme mit sich bringt: der Ofen oben, wo wir die Künstler „verstecken“ wollten, qualmt, eine Leitung hat kurzfristig ein Leck, aber was soll uns beim 6. Durchgang noch aus der Ruhe bringen …
Außerdem haben wir diesmal schon am Montag mit den Vorbereitungen begonnen und die technischen Neuerungen (Hermann Bürbaum hat uns Boxen verkauft) bringen eine neue Klangqualität ins Presshaus.
Im Vorfeld haben wir schon erfahren, dass der heutige Kater ausgerechnet an diesem Tag seinen Geburtstag feiert und deshalb Familie samt einigen Freunden mitbringen wird, was die Geheimhaltung bis zur letzten Minute etwas erschwert, Victor Gernot ist ja kein Unbekannter! Doch auch das gelingt und so betritt Michael Jedlicka samt seinen Musikerkollegen Johannes Grill (Gitarre und Arrangements), Martin Haydn (Akkordeon und Keyboard) und Andy Fried (Drums), mit dem Programm „A tribute to Reinhard Mey“ die Bühne. Noch ein kurzes Geburtstagsständchen unseres Teams, dann geht’s los – ein Hit des genialen nun 83jährigen deutschen Liedermachers folgt dem anderen. Der 'Klemptner' folgt auf den 'mörderischen Gärtner', die 'Annabelle' darf natürlich nicht fehlen und beim 'Antrag auf das Antragsformular' kommen wohl vielen eigene Erfahrungen mit der Bürokratie hoch. Dazwischen folgen aber auch weniger bekannte nachdenkliche Lieder wie 'Meine Söhne geb ich nicht' und auch einige der zahlreichen Liebeslieder sind dabei, zwei davon jeweils im Duett mit seinen beiden Töchtern. Mit der Zugabe 'Gute Nacht Freunde' war noch lange nicht Schluss, die 'Schlacht am kalten Buffet' blieb jedoch aus, weil inklusive zweier Geburtstagstorten ja genügend vorhanden war. Was gibt es noch zu berichten? Der kleine private Fernsehsender TV21 war anwesend, der wird einen längeren Bericht zusammenschneiden und die Jungautorin Michaela Popp absolvierte beim 10-Minuten-nach-der-Pause Brauch sehr ordentlich und engagiert ihre Feuertaufe bzw. den ersten Sprung ins kalte Wasser. Lang nach Mitternacht erloschen schließlich die Lichter.
 Statistisch interessant: rund 40% der Besucher von heute kommen auch morgen wieder zur Katze Nr. 7 und der Anteil der PaasdorferInnen beträgt ebenfalls rund 40%.


DAS WAR DIE NUMMER FÜNF

 

Tja, wie standen die Sessel letztes Mal? Gott sei Dank hat Martina damals Fotos gemacht! Ist ja schon lange her. Und das bringt gleich das nächste Problem mit sich: wissen die, die sich vor Monaten angemeldet haben, das auch noch? Einige Absagen sind deswegen schon eingetrudelt in den letzten Tagen (oh Gott, nicht gleich aufgeschrieben und jetzt hab ich schon Karten für das Kabarett in Mistelbach …). A ned ideal, zwei oder gar drei Sachen am gleichen Tag in unmittelbarer Nähe, oba wos is scho perfekt!
An dieser Stelle mal ein herzlicher Dank an alle, die gestern da waren, nicht vergessen haben und das waren die allermeisten! Super. Dazwischenkommen kann immer was, einige waren krank, die positive Erfahrung gestern bestärkt uns aber, den Ablauf so einfach wie bisher beizubehalten: einfach anmelden und erst am Katzenabend selber unkompliziert kommen, zahlen und los geht’s.
Was diesmal losging, war nicht von schlechten Eltern – da gabs ein literarisches Feuerwerk, entzündet vom Zöbinger Multitalent Wolfgang Kühn, kongenial ergänzt durch das Duo Eva Drabek und Wolfgang Rettig, Gitarre und Gesang. Wenn man (und frau) über zwei Stunden gebannt darauf wartet, was kommt jetzt an „Bosheiten“, Pointen, Mienenspiel, Gitarrenkunst, Zweideutigkeiten und einem dabei keine Sekunde irgendwie langweilig wird, dann ist das schon ein Qualitätsmerkmal, das beim Publikum spürbar Anklang fand.
Den obligaten 10min Beitrag nach der Pause gestaltete diesmal die Wienerin Karoline Toso, die schon zum ins Wasser gefallenen 900Jahr-Jubiläum anhand der Paasdorfer Chronik kleine historische Momentaufnahmen geschrieben hatte und nun zwei davon zum Besten gab. Dabei kam auch der an die 500 Jahre alte Kelch zum Einsatz, der im Besitz unserer Pfarre ist!
Fazit: Katze Nr. 5 reiht sich würdig in die Reihe der bisherigen vier gelungenen ein! Trotzdem könnte es Verbesserungsvorschläge geben (wo nicht …). Die Nummer dafür wäre 0676 962 42 62 (Rudi Weiss)


 

Hatten wir es nicht versprochen?


Bitte schon mal vormerken: Freitag, 4. Juli 2025.
Da geigt KORNFELD auf unter der Leitung von Reinhard Reiskopf, den Support (oiso de Vuagruppn) besorgt die project band und köstliches Katzenfutter wird es dank der Zusammenarbeit einiger Paasdorfer Vereine sicher genug geben.
Der Vertrag mit Petrus ist geschlossen – einem lauen Sommerabend im wunderbaren Ambiente unseres Kellerrundplatzes steht nichts mehr im Wege.

Und genauso wars dann auch!!! Wir haben immer dran geglaubt. Trotz diverser Wetterkapriolen, den Zweifeln, ob überhaupt Leute kommen (es sollt sich ja auch finanziell irgendwie ausgehen …) und auch der eher philosophischen Frage, ob es passt, mit dieser Veranstaltung unsere gewohnten Pfade mal zu verlassen, denn eigentlich ist ja die (geheim gehaltene) Kleinkunst unser Ding!
Doch wenn wir uns schon als „Kulturverein Paasdorf“ sehen und Events auf den Kellerrundplatz und sein tolles Ambiente bringen wollen, dann nichts wie los und den Stier bei den Hörnern packen, die da sind: Verkehrskonzept, Veranstaltungsgenehmigung, plakatieren und bewerben, Vereine motivieren, Sponsoren aufstellen (spezieller Dank an die Erste Bank) etc., etc.
Viele Rückmeldungen haben es bestätigt: es war ziemlich perfekt organisiert. Und zwar auch dank des Mitwirkens von unserer Feuerwehr, der Jugend, den Winzern und den Jägern. Über die Stimmung braucht man kein Wort zu verlieren, die Bilder sprechen für sich und aus der rundherum positiven Erfahrung dieses Abends/dieser Nacht lassen sich schon leise Töne und zarte Kontakte orten, dass wir nächstes Jahr durchaus wieder die „Katze aus dem Sack“ lassen könnten.

 


KÄTZCHEN IM SACK DIE PREMIERE

 

Der Obmann hat mal wieder eine Idee. Nur: das allein genügt nicht wenn sich nicht Leute finden, die das dann in die Tat umsetzen. Kurzum: Christine und Julia haben sich gefunden, haben einander gefunden und so hat die Katze ihr Kätzchen gefunden …

Am 26.4. Nachmittag hatte das „Kätzchen im Sack“ seine Premiere!

Und was für eine! An den Bildern ist unschwer zu erkennen, welchen Spaß es machte, groß und klein, jung und alt, alle folgten gebannt den Seifenblasenkunststücken des Mr. Bubbles, Aramis Gehberger, der spielerisch leicht Freude, Magie, Erstaunen und Faszination ins Presshaus zauberte.

Über 100 Personen, in der Mehrzahl natürlich Kinder erlebten eine wunderbare Premiere, die auch dank der engagierten und liebevollen Organisation Lust auf mehr macht. Herzlichen Dank auch der unterstützenden Technik (Peter und Johannes Hochhauser) und an Andrea Pretz, die mit viel Können für die kindergerechte Verpflegung sorgte. 


UND DAS WAR NUMMER VIER
Die Sachen auf der Bühne verraten es schon – heute gibt’s Musik. Doch wer verbirgt sich hinter dem Namen Hans Peter Stadlbauer? Einer im Publikum weiß es: Der struppige Kater heute ist Jimmy Schlager! Zusammen mit seinem kongenialen Partner Chris Heller spielen sie sich frei nach dem Motto „Wos uns grod eifoid“ durch ihre bisher erschienen CD’s, wir kamen heute also in den Genuss eines Programmes, das es in dieser Form nicht so schnell wieder geben wird.
Geboren und aufgewachsen im Weinviertel, glänzte der begnadete Beobachter und Geschichtenerzähler Jimmy Schlager mit wunderbar authentischen bodenständigen Liedern und launigen Zwischenmoderationen, die der Bezeichnung „Kabarett“ alle Ehre machten.
Seine Sprache brachte die Dinge unverblümt, aber stets mit Leichtigkeit und Schmäh auf den Punkt, und zwischen ihm und Chris Heller war jeden Augenblick dieses Abends ein blindes Verstehen zu beobachten. Als Überraschungsgast kam bei den Zugaben noch die Poysdorferin Babsi Habitzl zum Zug.
Aber nicht nur die drei Musiker*innen begeisterten das wiederum volle Presshaus, auch der obligate
Paasdorfer „Kultur“beitrag fand großen Anklang. Denn nach einem kleinen Quiz präsentierte Gerald Stöger in lockerer Form sein Gmüsekistl, das in Zukunft hoffentlich bei vielen Paasdorfer*innen auf Interesse stößt.


DAS WAR NUMMER DREI

Das Herräumen zwei Tage vorher haben wir nun schon im Griff, jede(r) weiß, was zu tun ist und einige Dinge sind nun schon leichter. Vier Scheinwerfer sind fix montiert an der Decke, für die Beleuchtung des Zuschauerraumes bringen Christian und Wolfgang vier weitere an. Die 60 Sessel, die wir uns von der FF in Mistelbach ausborgen dürfen, werden dort nun schon mit dem Stapler heruntergehoben und das mit den Broten läuft auch schon wie geschmiert …
Also kanns losgehen vor (fast) vollem Haus – eine Schwierigkeit besteht ja darin, dass man (oder Frau) sich schon lange vorher angemeldet und es inzwischen einfach vergessen hat. Kann passieren, aber dadurch bleiben einige wenige Sessel heute frei. Wir wollen es aber trotzdem so beibehalten: möglichst wenig organisatorischer Aufwand – irgendwann anmelden, kommen, erst jetzt bezahlen, das wars!
TROTZDEM – ein gutes Stichwort für unsere heutige Katze. Es ist niemand Geringere als Erika Pluhar!
Ein Raunen geht durch die Menge, als das Geheimnis gelüftet wird und später, als wir noch mit ihr zusammensitzen, sagt sie, dass sie das richtig gefreut hat als die alte Dame, die sie jetzt ist. Und sie steht zu ihrem Alter, geboren gerade am Beginn des 2. Weltkrieges. Aus ihrem neuen Roman liest sie heute, „Spät, aber doch“ und es ist mucksmäuschenstill im alten Presshaus. Dass die Geschichte Anklang findet, zeigt, dass auch die anwesende Buchhandlung aus Mistelbach mit dem Abend zufrieden war. Und einer in der Pause aufgeschnappten Äußerung eines Besuchers „De erotische Stimm, de wiad ihr woi ewig bleibn“, ist nicht zu widersprechen. Begleitet wird ihre Lesung mit sehr einfühlsam ausgewählten Stücken für zwei Posaunen, die unser heutiges junges Talent Andi Stöger aus Paasdorf und sein Kompagnon Norbert Schmidbauer als Grafensulz äußerst gekonnt spielen.
Fazit: Brote verdrückt, Wein genossen, die Musik meditiert und die Botschaft, trotz allem nicht aufzugeben, gehört! Für diesmal schließen wir die Tore – morgen geht’s weiter. Oder ist es eh schon „heute“ ….


DAS WAR NUMMER ZWEI

Jetzt haben wir schon ein bisschen Übung mit den Vorbereitungen – alles läuft wie am Schnürchen – wir wissen inzwischen: 118 Plätze haben wir – und die waren schon kurz nach der Premiere vergriffen – gut, einige haben vergessen, einige sind ausgefallen und so kam fast die gesamte Warteliste noch zum Zug – und der ist ordentlich abgefahren – eine musikalische Zeitreise zurück zu den Anfängen des Austropop – Ein gewisser HOVACEK soll’s damals gewesen sein, der mit seinen meist dunkelgrauen Liedern noch vor der Mendt und dem Ambros Wolferl diese Phase einläutete – irgendwann verlor sich seine Spur, sein Schicksal ist unbekannt, aber seine Lieder haben überlebt – und diese werden aber so was von lebendig im urigen Presshaus am Kellerrundplatz – Liesi Heller und ihr Bruder Matthias, Richard Schmetterer und Oliver Timpe, sie spielen sich die Seele aus dem Leib mit ihren Coverversionen - Die vier Vollblutmusiker schwingen sich in der urigen Kulisse des alten Presshauses am Paasdorfer Kellerrundplatz zur Höchstform auf – und abwechselnd hinter diverse Instrumente, wechseln sich im Leadgesang ab -  besingen mit Liedern wie „Hurenkinder“ die Mitglieder des Wiener Establishments - in „Geht mi nix aun“ wird die Grundhaltung des Österreichers an sich gewürdigt - mit „I bin kurz schiffen“ wird die Kunstpause glorifiziert - und in „Mei Hosensack hot scho wieder a Loch“ gehen sie dem Glaserl auf den Grund - Für Stimmung ist jedenfalls gesorgt - und in der Rubrik „KünstlerInnen stellen sich vor“ liest der Mistelbacher Literat Gabor Fonyad lebensnahe und launige Auszüge aus seinem neuen und nun schon dritten Roman „Was noch kommt“.
Erstmals kam im Presshaus die neue Lichtanlage, mitfinanziert von der Aktion „Stolz auf unser Dorf“ des Landes NÖ zum Einsatz.
„Katze im Sack – Teil 2“ – ein Abend, der schon auf den nächsten am 24. April 2025 neugierig macht. 


VORBEREITUNGEN UND KATZE IM SACK DIE ERSTE

DAS WAR DIE PREMIERE:
Intensive Vorbereitungen – Bühne bauen – Vorhänge nähen – Sessel ausborgen, Sessel schleppen – bange Frage, ob wir alle unterbringen – wie wird das sein mit der Raumtemperatur – und wenn die Katze im letzten Moment ausfällt ..? – die Technik hinkriegen – Aufstriche machen – Getränke einkaufen – und währenddessen immer schon das Gefühl haben: die Idee hat gegriffen!
Und dann ist er da, der Abend der Premiere: die letzten Handgriffe – die ersten Besucher – die ersten positiven Rückmeldungen – man bemerkt an vielen Kleinigkeiten den Charme der Katze im Sack – das Presshaus füllt sich – fast alle, die sich angemeldet haben, sind auch gekommen und einige mehr dazu – es geht sich alles irgendwie aus – und die Katze (heute ein Kater) Pepi Hopf legt los – auch ihm, dem routinierten Kabarettisten macht es sichtlich Spaß, hier in diesem besonderen Ambiente aufzutreten – der Raum urig und wie geschaffen für Kunst, klein, aber oho – nach der Pause dann ein Schnitt – Georg Seltenhammer mit seiner ersten Lesung – wir wollen bewusst auch jungen KünstlerInnen mit der Katze eine Bühne bieten – mucksmäuschenstill war es, ideal für seine so bewusst gesetzten lyrischen Worte – dann wieder Pepi, aber nicht mehr allein – seinen Spezi Jirkal hat er kurzerhand herbestellt und nun geht’s im Duo zur Sache – Fazit: Anfang bis Ende: alles gut – und zwar so gut, dass sich ein Großteil des heutigen Publikums gleich fürs nächste Mal angemeldet hat – 26.9. ist damit praktisch ausgebucht – ein großes Dankeschön allen Beteiligten!